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2008-05-23 Abschlussveranstaltung

by Franz Rüf last modified 04.09.2008 09:40

Präsentation der Ergebnisse an Entscheidungsträger, Zusammenfassung der Ergebnisse aus dem Ptojekt

What Abschlussveranstaltung
When 23.05.2008 10:00 to
24.05.2008 16:00
Where noch offen
Contact Name Franz Rüf
Contact Email
Attendees Martin Auer, DI Josef Bärntaler, Dr. Franz Kok, DI Johann Punzenberger, Heidemarie Rest-Hinterseer, Franz Rüf
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Agenda

Mittwoch, 23.04.2008
16 Uhr - Treffen mit Vertretern der Salzburg AG und Umweltabteilung des Landes Salzburg
Lösungsansätze, Maßnahmen im Zusammenhang mit der Implementierung der Ökostrombörse im Ländervergleich Salzburg-Vorarlberg, Produktausprägungen
Sitzungsende: 19 Uhr

Donnerstag, 24.04.2008

Tagesordnung

  1. 08.30 Uhr bis 10.30 Uhr – Behandlung Vorläufiger Endbericht, Diskussion und Zusammenfassung
  2. 11.30 bis 12.30 Uhr – Weiterführende Maßnahmen, Nutzung der Ergebnisse nach Projektabschluss
  3. 14.00 bis 16.30 Uhr – Planung Abschlusskonferenz bzw. Leader-Netzwerktagung


Durchsprache Endbericht
Es wird Kapitel für Kapitel besprochen und die restlichen Aufgaben werden festgehalten.

Zu Kap. 2. Erfüllung der Begutachtungsaufgaben
Hier sollen die Ökostrom Potentiale pro teilnehmende Region zum Zeitpunkt des Projektabschlusses beschrieben werden. Dabei sollen auch einige Zahlen bzw. quantitative Einschätzungen angeführt und ein Bild dieses neuen Strommarktes gezeichnet werden. Die Marktentwicklung soll in Verbindung mit dem Projekt, der Ökostrombörse, gestellt werden. Bei den Ausführungen soll Bezug auf die Potentialstudie, welche von Franz Kok zu Beginn des Projektes erstellt wurde, genommen werden.

Aufgaben
Aufgabe Salzburg - Ökostrombörse Salzburg:
Beschreibung des Ökostrom Potentials im Lande Salzburg, Bezug auf die Ausgangsstudie nehmen.

Aufgabe aller weiteren Partner (mit Ausnahme Uni-Salzburg und Telesis):
Bestehende Ausführungen im Bezug zur Studie von Franz Kok stellen, quantitative Ergänzungen vornehmen, lokale Hochrechnung anstellen bzw. Ökostrom Kunden Potential einschätzen


Zu Kap. 3. Ziele
Kein Ergänzungen erforderlich, Anmerkung:
bei den Ausführungen im Bericht öfter Bezug auf die Projektziele nehmen.

Zu Kap.4. Arbeispakete
AP2 – Umfeldanalyse
Aufgaben:
Uni Salzburg – Zusammenfassung der Studie B 2.1 erstellen, ca. 2.000 Zeichen
(zwischenzeitlich erledigt)
AP3 – Analyse lokaler Strukturen
Aufgaben:
Johann Punzenberger – Bericht B 3.1 erstellen
Dabei handelt es sich um eine Zusammenfassung der Beschreibungen aus den Ländern. Dabei soll auf die Struktur der Energieproduktion, die Akteure im Energiemarkt und auf die NGO Situation im Bundesland eingegangen werden.

Aufgabe alle:
Kurzfassung (ca. 200 Zeichen pro Region)
Offen: Ökostrombörse Salzburg, Energieagentur Obersteiermark und Energieregion Oststeiermark - derzeitiger Beitrag etwas Kürzen.
Burgenland Ausführungen stärker quantifizieren und auf Strukturdaten: Produzenten, Händler, Kunden, Strommengen, Umweltorganisationen, NGO’s im Zusammenhang mit der Entscheidungsstruktur beziehen, weniger auf die Projekttätigkeit, diese sind in AP5 zu beschreiben.

AP4 – Anforderungsprofil für eine überregionale bzw. nationale Struktur
Aufgaben:
Neum – B 4.2 erstellen und eine Kurzfassung (derzeitiger Bericht kürzen)

AP5 – Lokale Aktionen und Umsetzungsarbeit
Aufgaben:
Salzburg – Bericht erstellen
Steiermark und Burgenland – derzeitiger Bericht überarbeiten, kürzen und vor Allem auf die im Projekt durchgeführten wesentlichen Aktivitäten beziehen. So zum Beispiel: Informationsveranstaltung durchgeführt, Verhandlungen mit EVU’s geführt, erzielte Ergebnisse aus den Gesprächen, usw.

AP6 – Entwicklung und Aufbau zentraler Strukturen
Franz Kok und Johann Punzenberger haben im Rahmen des Projektes das Handbuch zusammengestellt. Die Beschreibung über die nationalen Strukturen ist Teil des Handbuches und sollte für den Bericht als B 6.1 separat zusammengefasst werden. In der Beschreibung soll unterschieden werden, was das Ziel einer zentralen Struktur sein soll, wie diese zentrale Struktur organisiert und aufgebaut sein soll und was im Rahmen des Projektes erreicht wurde. In der Diskussion wurde festgestellt, dass eine zentrale Struktur für die Ökostrombörse zweckmäßig ist. Mit der Einrichtung soll der Austausch der Erfahrungen instrumentalisiert, Verwaltungshilfen geschaffen, ein gemeinsamer Auftritt ermöglicht und gegenseitig Unterstützung geleistet werden können. Voraussetzung dazu ist jedoch, dass die lokalen Strukturen einigermaßen ausgeglichen angelegt und funktionsfähig sind. Da im Projektzeitraum lediglich in Salzburg und Vorarlberg Ökostrombörse Strukturen eingerichtet bzw. stabilisiert werden konnten, die weiteren Regionen sich im Aufbau befinden, ist die Errichtung einer zentralen Struktur derzeit nicht zweckmäßig. Vorübergehend sollen daher Aufgaben der zentralen Struktur von einem der existierenden lokalen Einrichtungen (ARGE erneuerbare Energie Vorarlberg oder Ökostrombörse Salzburg) übernommen werden.
Es wird vereinbart, dass im Rahmen des Projektes und als Ergebnis aus dem Projekt eine Absichtserklärung (bitte Hans oder Franz K.) aller Beteiligten zur Errichtung einer zentralen Struktur unterzeichnet wird und dass bis zu diesem Zeitpunkt die diesbezüglichen Aufgaben von der ARGE erneuerbare Energie Vorarlberg wahrgenommen werden. Die Entschädigung der diesbezüglichen Leistungen wird individuell vereinbart. Derzeit bezahlt die Ökostrombörse Salzburg einen Kostenanteil für den gemeinsamen Auftritt, für die Domain und für die Nutzung des Abrechnungstools.

AP7
Franz Rüf berichtet, dass das Abrechnungstool wie geplant ausgeführt und nun in den Betrieb übergeleitet werden konnte. Das Instrument ist fester Bestandteil der Ökostrombörse Vorarlberg und steht in dieser Form den lokalen Ökostrombörse Organisationen, sofern sie gegründet werden, zur Verfügung. Lokale Anpassungen sind jeweils von der lokalen Ökostrombörse zu tätigen. Das IT-Tool wird entsprechend der Planung demnächst öffentlich gestellt und so wird den Kunden ermöglicht, Stormbezüge und deren Mehrzahlungen auf genau definierte Ökostrom Anlagen zu lenken. Zwischenzeitlich ist es auch gelungen, die Produktionsmengen/-daten von der österreichweiten Plattform ÖMAG direkt als Datentransfer zu erhalten. Eine diesbezügliche Vereinbarung wurde abgeschlossen.

Aufgaben:
keine weiteren Aufgaben

AP8 – Pilotbetrieb
In diesem Kapitel wird erwartet, dass auf die Ziele Bezug genommen wird und begründet wird, warum Abweichungen entstanden sind.

Aufgabe Ökostrombörse Salzburg und Energieagentur Obersteiermark:
Texte ergänzen



Zu Kap. 7. Ergebnisse und Wirkung
Franz Rüf stellt fest, dass die Beschreibung im Endbericht ähnlich jener im Zwischenbericht ist und dass sich diesbezüglich kaum etwas verändert hat. Wichtig erscheint, dass an dieser Stelle zusammenfassend und auf den Punkt gebracht, die Projekterfolge hervorgehoben werden sollen. In der Arbeitssitzung werden Punkte gesammelt, die sich wie folgt zusammenfassen lassen:
1.    Zusammenarbeit
Mit dem Projekt konnte die regionenübergreifende Zusammenarbeit entwickelt und auf die Zukunft ausgerichtet werden. Die Organisationen erklären ihre Absicht, eine gemeinsame Dachorganisation zu gründen und die Zusammenarbeit zu intensivieren. Siehe dazu die Absichtserklärung
2.    Nutzung der Ergebnisse
Die Projektergebnisse werden in den teilnehmenden Regionen zur Kommunikation genutzt. Es werden Veranstaltungen geplant, bei denen gemeinsam an der Verbreitung gearbeitet wird. Das Konsortium plant zum Projektabschluss eine österreichweite Veranstaltung, auf der Kommunen, NGO’s und EVU’s eingeladen sind, um die Projektergebnisse präsentieren zu können. Es ist das Ziel aller beteiligten Projektpartner, weitere anwendende Regionen zu gewinnen.
3.    Stabile Grundlage für die Verbreitung geschaffen
Mit der Implementierung und Pilotanwendung in Vorarlberg konnten für das entwickelte IT-Tool ausreichend Tests durchgeführt werden. Das Tool wird bereits für die Abrechnung 2007 und 2008 eingesetzt. Kinderkrankheiten konnten somit behoben werden und es ist eine stabile Basis geschaffen, die Verwaltungstools auch auf nationaler Ebene zur Anwendung zu bringen. Noch in der Schlussphase des Projektes übernimmt die Ökostrombörse Salzburg das Tool für die Abrechnung in Salzburg. In den Regionen Steiermark und Burgenland kann das Instrument kurzfristig eingesetzt werden, sobald die Vertriebsstrukturen eingerichtet sind.
4.    Produktentwicklung fortgeschritten
Im Zuge des Projektes und durch den Abstimmungsprozess auf der Projektebene bzw. Österreich-Ebene konnte der ursprüngliche Produktansatz weiterentwickelt und generalisiert werden. Der Produkt- und Dienstleistungsansatz ist im Handbuch der Ökostrombörse ausführlich beschrieben und auf viele Regionen übertragbar.
5.    Vertrauen in das Produkt geschaffen
Mit der intensiven Auseinandersetzung im Rahmen des Projektes und auf lokaler Ebene konnte das Vertrauen in das Produkt Ökostrombörse wesentlich gesteigert werden. Nicht zuletzt wegen der Österreichweiten Zusammenarbeit konnten sich die Vorarlberger Strompartner und das Land Vorarlberg für die Ökostrombörse offiziell aussprechen. Dieser Schritt schafft Vertrauen in der Öffentlichkeit und in anderen Bundesländern. Dies ist eine wichtige Basis für die weitere Verbreitung.

Die oben genannten Punkte waren nur durch das Projekt ProtecNet Plus zu erreichen möglich.

2. Finanzen / Abrechnung
Franz Rüf bespricht die noch offenen Punkte mit den Projektpartnern. Generell wird beschlossen, dass die letzte Abrechnung am 7. Mai 2008 bei der Telesis eingelangt sein muss. Spätere Abrechnungen und Ausgabendarstellungen haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung.


3. Abschlussveranstaltung – Leader Netzwerktag
Gemäß Projektfahrplan ist eine Abschlussveranstaltung geplant - ursprünglich beschränkt auf die projektteilnehmenden Organisationen. In der Sitzung werden Alternativen diskutiert. Franz Rüf bringt den Vorschlag ein, die Abschlussveranstaltung zu einer öffentlichen Veranstaltung zu machen und damit gleich einen Beitrag für die Verbreitung der Ergebnisse zu leisten. Dieser Vorschlag wird diskutiert - als weitere Diskussion und Evaluierungsgrundlage kann folgendes Veranstaltungskonzept genannt werden:
. Veranstaltungstyp: Leader-Österreich Netzwerkveranstaltung zu konkreten Themen der lokalen Energieproduktion und Effizienz.

  1. Einladung ergeht an: alle lokalen Aktionsgruppen in Österreich, an alle Umweltorganisationen, Gemeindeverbände und Energieerzeuger (auch Kleinproduzenten). Konferenzprogramm für 100-150 Teilnehmer
  2. Veranstaltungsort: Salzburg, Brunauerzentrum
  3. Veranstalter: Projektkonsortium, Leader-Netzwerk Österreich (falls bis zu dem Zeitpunkt gegründet), SIR Salzburg

Die Veranstaltung gliedert sich in Referate und Diskussionen. Ziel der Veranstaltung ist es, Projektansätze für die lokalen Aktionsgruppen im Rahmen des Leader-Programms zu entwerfen, Kooperationen zu entwickeln.
Themen:
1.    lokale Energieeffizienz und Leader-Aktivitäten
2.    lokale Energieproduktion, neue Finanzierungsmodelle, direkt Vermarktung von Energie und Leader-Projekte (Ökostrombörse)
3.    Energie und Mobilität, innovative Ansätze für Leader-Regionen, Gemeinden im ländlichen Raum



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