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2006-11-28 Regionale Strukturen

by Franz Rüf last modified 16.06.2007 18:34

Workshop in Admont Seminarhaus Schloss Röthelstein

What Regionale Strukturen
When 28.11.2006 13:00 to
29.11.2006 16:00
Where Schloss Röthelstein Aigen 32 A-8911 Admont
Contact Email
Attendees Harald Bergmann, Josef Bärnthaler, Horst Fidlschuster, Martin Auer, Franz Kok, Birgit Horvath, , Alexandra Kopitar, Christian Luttenberger, Andi Peter, Johann Punzenberger, Heidi Rest-Hinterseer, Philipp Metzler, Franz Rüf, Entschuldigt: Alexander Keul
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Agenda

  1. Projektstatusbericht (FR)
  2. Vorstellungsrunde
  3. Bericht Status AP2, AP3 (FK, JP)
  4. Bericht Status AP7 (PM)
  5. Workshop: "Anforderung an regionale Strukturen"

28.November 2006

13:00 Eintreffen, Arbeitsessen
14:30 Projektstatusbericht (FR)
15:15 Vorstellungsrunde
15:45 Bericht Status AP2, AP3 (FK, JP)
17:00 Pause
17:30 Bericht Status AP7 (PM), Planung Workshop
19:00 Abendessen

29.November 2006

8:30 Workshoporganisation
9:00 Workshop „Anforderung an regionale Strukturen“

Abschluss: 16:00


Impressionen

Bild der Arbeitsgruppe1
Bild der Arbeitsgruppe2
Bild der Arbeitsgruppe3

Bild Flip-Chard1
Bild Flip-Chard2
Bild Flip-Chard3
Bild Flip-Chard4

zu 1. Projektstatusbericht (FR)

FR eröffnet das Meeting. Es folgt eine kurze Darlegung über den derzeitigen Projektstand der „Ökostrombörse“ und eine Zusammenfassung der Inhalte vom letzten Meeting am 15.09/16.09.2006 in Güssing, bezüglich Grundverständnis und Gestaltungsbereiche. Weiters werden die zu behandelnden Inhalte des zweiten Meetings, namentlich welche Weichenstellungen in den Regionen gefasst werden müssen um die Projektziele zu erreichen, dargelegt.

Ziele des Meetings:

- AP3: Klärung und Analyse gegebener regionaler/lokaler Strukturen und Rahmenbedingungen und
- Eine Systembeschreibung für das Softwarepaket

Fragestellungen: Wie sollen diese Strukturen aufgebaut werden?

 

Projekthomepage:

Auf der Projekthomepage, unter „Dokumente“ befinden sich sämtliche Unterlagen des Projektes der Ökostrombörse, wie Förderverträge, etc. Weiters soll der Zugang zu Projektinformationen auf der Homepage nicht der gesamten Öffentlichkeit zugänglich sein.

  • Anregung: Mögliche Erstellung eines „Intranets“ für bestimmte Bereiche.

Bericht zum Status Quo:

  • AP2: ist noch in Arbeit
  • AP7: IT-Struktur ausgearbeitet, Prototyp steht - Grundlage: Abrechnung Vorarlberg
  • FFG: 1. Zahlung ist bereits erfolgt, im Mai 07 erfolgt voraussichtlich die Zweite, die Dritte bei Projektabschluss


zu 2. Vorstellungsrunde

erfolgt

zu 3. Bericht Status AP2, AP3 (FK, JP)


Bis zum 23.12 ist die Deadline für die Umfeldanalyse, in welcher die Teilnehmer das technisch-wirtschaftliche Potential in den Regionen und in den Bundesländern erheben sollen. Diese Daten sollen in Folge zusammengefasst werden. Beispiele wie man an die Sache herangehen könnte sind: Studien, regionale Beschlüsse, Landesenergiepläne, Beschlüsse zum politischen Ausbau, Anerkennungsbescheide für Ökostromanlagen. Es geht daher allumfassend um das WO/ WIE/WANN.
Punzenberger regt an die einzelnen Produzenten in einer Übersicht zu erfassen.
Die Daten könnten über Gemeindeämter und sonstige öffentliche Stellen erhoben werden.
Es wird unterstrichen, dass es ein gemeinsames Basisprodukt geben soll (AP4), länderspezifische Modell werden im Rahmen des Projektes angedacht.

Status AP3 Analyse regionaler Strukturen
Vorarlberg und Salzburg berichten, die Bearbeitung erfolgt durch die Projektteilnehmer in den Regionen


zu 4. Bericht Status AP7 (PM)


Prototyp wird von Philipp Metzler vorgestellt mit den Abschnitten:

  • Kundenregistrierung
  • Wahl des Stromhändler
  • Zuordnung der Mehrzahlung

Es erfolgen Anregungen zu:
Auswahl mehrerer Anlagen mit Gewichtung (soll zurückgestellt werden, da der Kunde die Zahlung jährlich via Internet neu lenken kann), Darstellung Unterschied der Produkte, Anzeige der eigen Verbrauchsmenge, Höhe der Zahlung

zu 5. "Anforderung an regionale Strukturen"

Aufbau des Workshops vom 29.11.06:

Ziel des zweiten Tages war es, Grundlagen für das Produkt Ökostrombörse zu schaffen:

  1. Argumente für die Ökostrombörse werden gesammelt
  2. anhand von zwei Kleingruppen sollen die Perspektiven und Wünsche der   Produzenten/ Händler und der Konsumenten/Umwelt-
  3. organisationen erarbeitet werden. 
  4. Das Produkt soll näher aufgeschlüsselt werden und diesbezügliche Schlüsselfragen geklärt werden
  5. Erstellung einer To-Do Liste für die kommenden Wochen


Drei Nutzenelemente der Ökostrombörse werden identifiziert:

  • Ich kann etwas Fördern
  • Ich kann Image machen- Gemeinden, Unternehmen-
  • Ich kann „Kapital“ schaffen- Beteiligungen


Aufbauend zu diesen Elementen, sollen verschiedene Zielgruppen (EVUs, Gemeinden, Einzelkunden) und deren Interessen berücksichtigen

Wie können die einzelnen Akteure für das Produkt gewonnen werden?

Hier sind regionale Unterschiede zu erkennen – siehe Protokoll

Warum soll der Kunde das Produkt beziehen?

  • es entsteht ein „Mehr“ an Ökostrom
  • Es gibt mehr regionale Produzenten
  • Attraktivitätsgewinn und mehr Unabhängigkeit
  • Was passiert mit dem Ökostromaufpreis? Dies muss sichtbar werden. Kommunale Projekte sollen propagiert werden


Was bewegt Firmen zur Teilnahme an der Ökostrombörse?

  • Regionaler Bezug
  • Förderung der Energieproduktion
  • Imagegewinn


Wo erreicht man den Kunden direkt?

Am point of sale, daher soll dort angeknüpft werden, Stromhändler

Was sind die Anforderungen an die Monitoringstelle?

  • NGOs am Bsp. SBG?
  • Gemeinnützigkeit?
  • Branchennähe und Themenfeldnähe?
  • Legitimationskraft und Legitimationswirkung?
  • Kundenrepräsentation?


Listung möglicher Organisationen , NGOs für eine Monitoringstelle

SBG: PLAGE/ANTIATOM, Naturschutzbund, AEE/SBG und Kärnten, Salzburg AG
VBG: AEE/ VKW, 3 Stadtwerke
RMO: Energieregion Oststeiermark
Struktur Obersteiermark: lokale Energieagentur (gemein.V.)
Burgenland: Europäisches Zentrum für EE (GmbH), Solarprojects

Händler: Was muss beachtet werden?

  • Nutzen soll im Kontakt zu dem Stromhändler dargelegt werden
  • die Börse muss als unabhängige Abwicklungsstelle akzeptiert werden
  • der Händler muss an alle seine Kunden das Produkt herantragen
  • klare Produktdarlegung: was bekommt der Kunde?
  • Daten der Kunden müssen vom Händler eingebracht werden
  • Kunde schließt mit Händler einen Vertrag ab, aber auch mit der Ökostrombörse
  • Schnittstelle zwischen Versorger und Ökostrombörse muss gesichert werden
  • Aufklärung bzw Klarheit darüber, dass Ökostrom gehandel wird und in welchem Anteil geliefert wird
  • Stromhändler (Kooperationsvertrag mit Ökostrombörse)
  • Ökostrombörse (Vertrag mit Stromhändler und Kunden) 
  • Ökostrombörse steht für jeden Stromhändler in der Region zur Verfügung
  • Es muss am Anfang ein Beschluss gefasst werden, dass man Gemeinsam den Anteil an Ökostrom erhöht und ein gemeinsames Marketing für die Ökostromproduktion betreibt.


Produzent: was muss beachtet werden?

  • er selbst kann um Kunden werben- Möglichkeit von Werbegemeinschaften
  • Kostenbewusstsein wird geschaffen (Bsp. Vorarlberg: 30 Euro- Zahlung, außer sie sind AEE Mitglied)
  • Müssen an der Ökostrombörse werben- müssen Mehrzahlungen leisten
  • Der eigen Anteil kann auf die eigene Anlage gelenkt werden
  • Man hat die Möglichkeit sich zu organisieren
  • Produktionsdaten werden benötigt
  • Wenn Ökostrom direkt an den Händler geliefert wird, dann muss der Händler, Partner der ÖSB sein


Fragen und nachfolgende Diskussionen

siehe Protokoll

Zielsetzungen  für die Zukunft/ bis März:


Organisationsentwicklung:

Überregionale Anforderungen sollen bis zum Meeting im März geklärt werden; das Produkt soll detailliert ausformuliert werden

Schwerpunktsetzungen für das nächste Meeting:

  • Umfeld- Regionalentwicklung
  • Organisationsentwicklung, Produktentwicklung mit Spezifika
  • Definition des Basisproduktes (Normkalkulation, Portfoliomanagement)


To- Do Liste

1. Ober- Oststeiermark und Burgenland treffen sich um regionale Schritte zu besprechen
2. Universität Salzburg, agiert als mögliche Input Quelle für „Know-how“
3. TELESIS formuliert die Endetappenziele für den Zwischenbericht



zum Protokoll - Download




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