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2006-09-15 Kick-off Meeting

by Franz Rüf last modified 16.06.2007 18:34

1.Projektgruppensitzung im laufenden Projekt in Güssing

What Projektstart Grundverständnis
When 15.09.2006 10:00 to
16.09.2006 13:00
Where Technologiezentrum Güssing Europastraße 1
Contact Email
Contact Phone +43 5579 7171
Attendees Franz Rüf, Johann Punzenberger, Franz Kok, Horst Fidlschuster,, Christian Luttenberger, Harald Bergmann, Josef Bärnthaler, Alexandra Kopitar, Werner Rauscher und Reinhard Koch
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Agenda

15. September

  1. Grundverständnis
  2. Gestaltungsbereich
  3. Vorstellungsrunde der Partner
  4. Regionale Weichenstellung
  5. Handlungsfelder

16. September


Exkursion zu den Anlagen Biomassekraftwerk Güssing, Biogasanlage Strem,...


Inhalt:


Franz Rüf und Reinhard Koch eröffnen das Meeting und begrüßen die Teilnehmer aus Vorarlberg, Salzburg und der Steiermark.

Als Einstieg erfolgt die Beschreibung „Das Modell Güssing – energieautarke Stadtgemeinde“ durch Reinhard Koch. Franz Rüf schildert die Inhalte, Ziele und erwartete Ergebnisse des Projektes „Ökostrombörse“ und das Ziel des heutigen Zusammentreffens. Werner Rauscher (Solarteur Projects GmbH) führt eine Beschreibung seines Unternehmens durch.

zu 1.    Grundverständnis


Eine rege Diskussion entwickelt sich hinsichtlich des Grundverständnisses „Wieso Ökostrombörse“, was eine Ökostrombörse zum Beispiel in den Pilotregionen Vorarlberg und Salzburg beinhalten. Die folgenden Inputs sind das Resultat der angeregten Diskussion.

Vorarlberg beschreibt die Umsetzung der Ökostrombörse Vorarlberg als sehr erfolgreich und konstruktiv. Die Handlungsweise ist marktwirtschaftlich orientiert. Die Zusammenarbeit mit den EVUs bildet die Basis für die erfolgreiche Umsetzung.

Reinhard Koch brachte den Vorschlag bezüglich Ökostrombörse als Beitrag zu Spitzenstromabdeckung ein.

Werner Rauscher äußerte sich hinsichtlich Ökostrombörse und Abkopplung von politischen Rahmenbedingungen. Als Anmerkung wurde eingebracht, dass eine neutrale Struktur (=politische Unabhängigkeit) schwierig zu schaffen ist!

Von der Strategie, die wir hinsichtlich Errichtung von Ökostrombörsen verfolgen sollten, zielt auf die Mitbestimmung durch den Konsumenten ab und der kleine Produzent soll marktaktiv werden.

Mehrere Modelle zur Ökostrombörse wurden angedacht (Investitionsmodell, Abstimmungsmodell, Beteiligungsmodell, Subsidaritätsprinzip,...)

Wichtig ist die regionalen Ansätze im Gesamtprojekt zu berücksichtigen und
auf einen gemeinsamen Nenner abzustimmen (z.Bsp.: pro kwh eine Mehrzahlung von 1 €Cents).

Die Herausforderung des Projektes ist: eine einfache Erklärung zu finden, um nach außen das Projekt zu vertreten und vor allem Kunden  zu gewinnen. (Für mich ist dieser Aspekt enorm wichtig, weil ich vor der Herausforderung stehe, wie ich potenzielle Kunden gewinnen kann, die bereit sind, nochmals mehr hinsichtlich der Stromabrechnung zu bezahlen. (Ein zusätzlicher Stromtarif für den Ökostrom wird bereits über die Stromabrechnung eingehoben). Die geplante Mehrzahlung leisten wahrscheinlich Idealisten. Zu berücksichtigen sind: Psychologische Barrieren? Was ist der Point of Sale?

Ein paar Statements:
Salzburg haben flächendeckenden Ansatz! 2 Probleme in der Umsetzung?!
In der Steiermark existieren sehr viele private EVU´s.

zu 2.    Gestaltungsbereich


Salzburg:    derzeit entscheidend, wohin die Fördergelder fließen Problem sind fehlende Projekte aufgrund der Einspeiseverordnung

Vorarlberg:    entscheidend ist der private Kunde, wohin die Mehrzahlung geht (welchen Nutzen habe ich als privater Kunde?) Mit dem Marktpreis und dem Beteiligungspool soll die erste Anlage gefördert werden

Burgenland:    (Werner Rauscher) Will ich mit den EVU´s kooperieren? – NEIN, Ich möchte keine Abhängigkeit!!!

3.    Vorstellungsrunde der Partner


die Vorstellung der Personen erfolgt reihum; mit der Vorstellung verbunden werden die Ziele und Interessen der beteiligten Organisation dargelegt
 

4.    Regionale Weichenstellung


die Arbeiten müssen auf regionaler Ebene diskutiert werden. Die Teilnehmer aus Vorarlberg und Salburg bringen ihre bisherigen Erfahrungen ein

5.    Gestaltungsfelder


auch dieser Punkt verweilt in allgemeiner Diskussion, ein konkretes Ergebnis ist nach Bearbeitung auf regionaler Ebene darstellbar.

Zusammenfassung:


Die Ökostrombörse ist ein Modell, wo Stromkunden frei entscheiden können, welche Produzenten sie forcieren möchten! Die Ökostrombörse schließt sich mit dem regionalen Stromversorger bzw. –händler zusammen, weil dieser die Geldflüsse kennt und abwickelt.

Diskussion

die Diskussionsbeiträge sind dem beigefügten Protokoll des Kick-Off-Meetings zu entnehmen





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